Entwicklung eines MEMS-basierten Ionenmobilitätsspektrometers für die Detektion flüchtiger organischer Stoffe uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • In der Umweltanalytik, Medizintechnik, Produktions- und Sicherheitstechnik sowie in vielen anderen Lebens- und Arbeitsbereichen ist die Detektion leicht flüchtiger organischer Komponenten, so genannter VOCs (volatile organic compounds) bei geringen Konzentrationen erforderlich. Zur qualitativen und quantitativen Bestimmung derartiger Substanzen und Substanzgemischen eignen sich Messverfahren auf Basis der Ionenmobilitätsspektrometrie (IMS). Diese Art von Geräten ist bereits erfolgreich in verschiedenen Bereichen etabliert, wie beispielsweise bei der Sprengstoff- und Drogendetektion an Flughäfen. Der wachsende Bedarf an kleinen und tragbaren Gasmesssystemen kann durch heutige Technik nicht bedient werden. EMSIg baut auf einer chipbasierten IMS-Komponente auf und kann durch die Nutzung von Halbleitertechnologien sowohl die künftigen technischen Anforderungen bezüglich Miniaturisierung und Funktionalität abdecken als auch die Fertigung in großen Stückzahlen ermöglichen. Die Überwindung der aktuell bestehenden Herausforderungen verspricht zukunftsrelevante und wirtschaftlich attraktive Märkte anzusprechen. Dafür hat sich innerhalb des Freistaats Sachsens ein Konsortium aus renommierten wissenschaftlichen Einrichtungen (ZAFT e.V., Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme) und Firmen (dresden

Zeitraum

  • 01.06.2024 - 31.05.2027

Geographischer Schwerpunkt

Akronym

  • EMSIg

Beteiligte Organisationen

  • Dresden Elektronik Ingenieurtechnik Fraunhofer Institute for Photonic Microsystems - IPMS GRAUPNER medical solutions GmbH STEP Sensortechnik und Elektronik Pockau GmbH

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Ja

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein