Menschzentrierte Verwaltungsreform und -modernisierung. Institutionelle Perspektiven der öffentlichen Verwaltung zu digitalen Verwaltungsleistungen und Daseinsvorsorge in Stadt und Land
Abschlussarbeit
Überblick
Beschreibung
Das Promotionsvorhaben beschäftigt sich mit der Rolle, Funktion, Implementation und dem Auftreten der kommunalen öffentlichen Verwaltung in Bezug auf (digitale) Daseinsvorsorge und Verwaltungsleistungen. Angesichts zunehmender Modernisierungs- und Digitalisierungsentwicklungen steigt der Handlungsdruck für Verwaltungsakteure, ihre Strukturen, Prozesse und Steuerung demgemäß zu organisieren. Wie wird diese Verwaltungsreform(-politik) gestaltet, welche Auswirkungen folgen für die Bürger*innen-Verwaltungsbeziehung? Leitgedanke des Forschungsvorhabens ist, dass für effizientes Verwaltungshandeln regionale städtische und ländliche Gegebenheiten, lokale Bedarfe und Prioritäten der Adressat*innen sowie die verfügbaren Ressourcen und innerinstitutionellen Perspektiven der Verwaltung wesentlich berücksichtigt werden. Der politik- und verwaltungswissenschaftliche Fokus adressiert politisch-administratives Handeln und (lokale) Umsetzungen in Bezug auf gesellschaftliche Transformationsprozesse, ebenso wie Fragen nach Legitimation und Akzeptanz der Institution der öffentlichen Verwaltung als administrative Implementationsinstanz des Staates.