Bildgestützte Lokalisierung von Zielkörpern in der Strahlentherapie uri icon Vortrag

Überblick

Abstract

  • Bei der Strahlentherapie ist die Lokalisierung des Tumors im Patienten wichtig. Dabei muss innerhalb eines umschließenden Volumens (bspw. Kopf des Patienten) ein kleineres Volumen (Tumor) gezielt bestrahlt werden. Für die Bestimmung des Ortes des Tumors wird die Computertomographie (CT) eingesetzt. Um sicherzustellen, dass nur der notwendige Bereich des Patienten bestrahlt wird, werden spezielle Masken zur Immobilisierung eingesetzt, die die Bewegung des Patienten während der Behandlung stark einschränken. In dem Beitrag wird aufgezeigt, wie mit Hilfe der Kombination verschiedener bildgebender Verfahren (CT und Photogrammetrie) über die Detektion von Gesichtsmerkmalen (facial landmarks) eine absolute Position des Tumors im Patienten bestimmt werden kann. Es werden die Fehlerbeiträge der einzelnen Verfahren auf den Tumorpositionierungsfehler untersucht. Es wird betrachtet, wie sich Fehler durch die Transformationskette fortpflanzen, um effiziente Strategien zur Verbesserung der absoluten Genauigkeit des Lokalisierung des Tumors identifizieren zu können. Mit diesem Ansatz besteht die Möglichkeit, bei der Behandlung weniger Zwangsmaßnahmen am Patienten anwenden zu müssen und trotzdem nur den medizinisch notwendigen Bereich des Patienten zu bestrahlen. Außerdem lässt sich dieser Ansatz auf verschiedene klinische Umgebungen anpassen. Die Untersuchungen und Entwicklungen erfolgten im Rahmen des Projektes SEMECO-B6, welches kofinanziert wird aus Mitteln der Europäischen Union und mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Zeitraum

  • 06.10.2026

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