Ressourcenschonende Instandsetzungen für den Erhalt niedrigfester Altbetonbauteile Untertitel* uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Die effizienteste Methode zur Vermeidung von Klimaschäden durch das Bauwesen ist die Vermeidung von Neubauten. Im Rahmen des Vorhabens sollen neue Verfahren entwickelt werden, die eine Instandsetzung und Weiternutzung bisher nicht erhaltbarer Bausubstanz erschließen. In Deutschland beträgt allein der Anteil der vor 1950 errichteten Wohngebäude je nach Bundesland ca. 25 % bis 50 % [Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2014]. Vor 1950 wurden heute als „normal“ geltende Betonfestigkeiten deutlich unterschritten – sie betrugen ca. 100 – 210 kg/cm², was heute höchstens einem C12/15 entspricht. Bauteildicken von Stahlbetonplatten wurden zudem deutlich geringer als heute üblich ausgeführt (8 - 12 cm). Bei der Instandsetzung von Stahlbetonbauteilen wird Altbeton im Hochbau nach der Technischen Regel Instandhaltung von Betonbauwerken (TR-IH) in Abhängigkeit seiner Festigkeit in die Altbetonklassen A1 bis A5 eingeteilt. Bauteile ≥ A2 können ohne Schubbewehrung mit nicht genormten Betonersatz instandgesetzt werden. Genormte (Spritz-)Betone sind ohne Schubbewehrung für Altbetonklassen ≥ A3 zulässig. Eine bewehrte Schubfuge kann nach TR-IH erst ab 6 cm Dicke umgesetzt werden. Bei niedrigfeste

Zeitraum

  • 01.09.2024 - 31.07.2027

Bewilligungssumme

  • 160.733,59 €

Forschende

Förderkennzeichen

  • F20-23-1-026

Geographischer Schwerpunkt

Akronym

  • RIENA

Beteiligte Organisationen

  • Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - BBR

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein