Zuverlässige Rissdetektion als Grundlage der Restnutzungsdauer von Stahltragwerken (Reliable crack detection for remaining life assessment) uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Im Rahmen der Beurteilung der Weiternutzbarkeit ermüdungsbeanspruchter bestehender stählerner Tragwerke (Brücken, Kranbahnen, Stahlwasserbauwerke, etc.) spielt die Quantifizierung der durch die zyklische Beanspruchung verursachte Werkstoffermüdung bzw. -schädigung eine entscheidende Rolle. Die Ermittlung der Restnutzungsdauer derartiger Tragwerke mit Hilfe bruchmechanischer Risswachstumsberechnungen ist eine im Stahlbau etablierte Methode. Eine entscheidende Ausgangsgröße der Rissfortschrittsberechnung sind die im Bauteil angenommenen bzw. vorgefundenen Größen von Ermüdungsanrissen. Die zugrunde gelegten Abmessungen orientieren sich primär an der Möglichkeit, derartige Schädigung im Rahmen einer Bauwerksprüfung aufzufinden bzw. sicher ausschließen zu können. Methoden der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) bieten die Möglichkeit, erheblich kleinere Ungänzen zu detektieren als mit dem bloßen Auge. In diesem Kontext wurden im Fachbereich Konstruktiver Ingenieurbau an der HTW Dresden verschiedene ZfP-Methoden hinsichtlich ihres Potentials zur Rissdetektion in genieteten Bauteilen untersucht. Dabei wurde die Bauteilprüfung mittels Ultraschallprüftechnik als vielverspreche

Zeitraum

  • 27.09.2024 - 30.04.2026

Bewilligungssumme

  • 214.265,00 €

Forschende

  • Flederer, Holger   Professor für Konstruktiver Ingenieurbau/Brückenbau (Projektmitarbeiter:in)
  • Sieber, Lars   Dr.-Ing. (Projektmitarbeiter:in)

Akronym

  • RECLA

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein