Erweiterung der Infrastruktur IDOVIR für digitale Dokumentation und Transparenz in der historischen Forschung am Fallbespiel der Orte nationalsozialistischer Herrschaft in Dresden uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Das Projekt adressiert am Fallbeispiel der nationalsozialistischen Herrschaft in Dresden die grundlegende Frage, wie die Ergebnisse der historischen Forschung transparent und eindeutig zur Verfügung gestellt werden können, um geschichtsrevisionistischen und wissen-schaftskritischen Diskursen entgegenzuwirken. Es werden vor allem Ergebnisse betrachtet, die geolokalisiert auf Karten visualisiert werden. Die erstmals miteinander kooperierenden Partner HAIT und HTWD verfolgen einen für die Geschichtswissenschaft vollständig innovativen Ansatz zur digitalen, anschlussfähigen Dokumentation historischer Argumentationen, ihrer Genese (Paradaten) und ihren inhärenten Unsicherheiten in raumbezogenen Visuali-sierungen. Sie nutzen dazu die DFG-Infrastruktur IDOVIR (idovir.com), die von der HTWD mitkonzipiert wurde. Im Zuge des Projekts soll diese mit dem Ziel weiterentwickelt werden, eine für die Geisteswissenschaft erweiterte Infrastruktur und Visualisierungslösung für deren Daten zu schaffen. Damit können Forschungsergebnisse über den Dreiklang Quelle – Argumentation – Ergebnis erfasst, über eine Kategorisierung die (Un-)Sicherheiten der Daten beurteilt und auf passenden Karten mit verschiedenen relevanten Parametern (Unsicherheiten, historisch

Zeitraum

  • 01.04.2024 - 31.05.2027

Bewilligungssumme

  • 206.650,00 €

Forschende

  • Wacker, Markus   Professor für Computergrafik (Projektmitarbeiter:in)

Förderkennzeichen

  • WI431

Geographischer Schwerpunkt

Akronym

  • IDOHIST

Beteiligte Organisationen

  • Hannah-Arendt-Institut

Drittmittel-Finanzierung

  • Nein

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein

Rahmenprogramm