Testzentrum für hochwasserangepasstes Bauen uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Die Unwetter-Katastrophe im Sommer 2021 in Nordrhein-Westfalen, Reinland-Pfalz, Bayern und Sachsen hat eine hohe Zahl von Menschenleben gefordert und erneut Hochwasserschäden in Milliardenhöhe verursacht. Der Klimawandel beschleunigt die Zunahme der Häufigkeit und Intensität derartiger Extremwetterereignisse, die Menschen mit ihrem Hab und Gut erheblich gefährden. In vielen dieser überfluteten Gebiete fragten betroffene Hauseigentümer und Unternehmer aber auch Architekten, Fachplaner, Bauausführende und Versicherer nach konkreten, nachweislich wirksamen Lösungen, wie Gebäude instandgesetzt oder neu gebaut werden können, dass die Sachschäden bei kommenden Ereignissen deutlich geringer ausfallen. Die Baupraxis fragt also: Wie können wir zukünftig hochwasserresilienter bauen? Zur Beantwortung dieser wichtigen Frage hat die HTW Dresden in den vergangenen Jahren mehrere Forschungsprojekte bearbeitet. Viele unserer bautechnischen Lösungen, die wir gemeinsam mit Forschungs- und Industriepartnern vorangebracht haben, kommen bereits zur Anwendung. Um einerseits das Vertrauen der Anwender in die Sicherheit und Wirksamkeit dieser bautechnischen Lösungen weiter zu stärken und um andererseits || Durchführung weiterer originalmaßstäblicher Untersuchungen zum Verhalten von Baukonstruktionen (z. B. Außenwand-, Decken- und Fußbodenkonstruktionen) gegenüber Hochwassereinwirkungen in den bereits vorhandenen Versuchsanlagen der HTW Dresden. Validierung eines Prüfstandards für die Analyse und Bewertung der Schadensanfälligkeit dieser Baukonstruktionen gegenüber Hochwassereinwirkungen Etablierung eines Testzentrums »TestHUB« für die standardisierte Prüfung (und später Zertifizierung) hochwasserangepasster Baukonstruktionen sowohl für Wohn- als auch für Nichtwohngebäude (z. B. Gewerbe- und Industriebauten)

Zeitraum

  • 01.10.2023 - 30.09.2024

Geographischer Schwerpunkt

Akronym

  • TestHUB

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein