Die Rolle von Agri- und Freiflächen-Photovoltaik bei der Minderung klimawandelbedingter Folgeschäden [InterPro] uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Die steigende Relevanz für die Energiewende und der zunehmende Ausbau der Photovoltaik (PV) machen eine vertiefende Kenntnis über die Wechselwirkung mit der Umwelt dringend notwendig. Mit entsprechendem Wissen können ggf. Anlagendesigns optimiert, potentielle Standorte besser selektiert sowie Vor- und Nachteile sinnvoll einkalkuliert werden. Wichtig in diesem Zusammenhang könnte das Potential solcher Anlagen zur Minderung klimawandelbedingter Folgeschäden sein. Hier sind Effekte auf Niederschlagsverteilung, Bodenfeuchte, Evapotranspiration, Versickerung/ Grundwasserneubildung aber auch auf Bodenerosion, Biodiversität und Vegetationsspezifika festzustellen. Im Projekt sollen die Fragen tiefergehend beleuchtet werden, auf welche Weise und in welchem Umfang Agri-Photovoltaikanlagen (APV) den (Boden-) Wasserhaushalt im Hinblick auf Bodenfeuchte, Evapotranspiration, Versickerung beeinflussen. Dafür ist vorgesehen, die zu erwartenden Messdaten der APV-Anlagen Lüptitz und Pillnitz in ein noch aufzubauendes Framework zur Datenhaltung und -analyse einzuspeisen und hinsichtlich aufgestellter Hypothesen zu prüfen. Weiterhin soll eine in Eigenleistung projektierte Messtechnik (Kleinlysimeter) zunächst unter Laborbedingungen getestet werden. Im nächsten Schritt ist

Zeitraum

  • 01.04.2023 - 30.09.2026

Forschende

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Ja