Rissentstehung und -wachstum in Nietverbindungen unter Berücksichtigung stochastischer Größen (MatEnUm-2) uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Das Projekt geht davon aus, dass im Zuge der Verknappung von Ressourcen die grundsätzliche Forderung nach wirtschaftlichem und nachhaltigem Umgang mit bestehender Bausubstanz zunehmend an Bedeutung gewinnt. Eine Vielzahl an bestehenden stählernen Tragwerken (z. B. Brückentragwerke) erfüllen generell ihre Aufgaben, müssen jedoch unter Berücksichtigung von Abnutzungserscheinungen sowie von deutlich erhöhten Einwirkun-gen den heutigen Anforderungen der Stand- und Ermüdungssicherheit gerecht werden. Grundlegende Bedeutung kommt dabei der realitätsnahen Beurteilung des Ermüdungszustandes der stählernen Tragkonstruktionen zu. Bauwerke aus dem Entstehungszeitraum 1880 bis 1940 bestehen meist aus genietetem Flussstahl. So sind nahezu 30% des Bestandes der Deutsche Bahn AG an Stahlbrücken zwischen 70 und 100 Jahren alt sowie ca. 50% der stählernen Schleusen- und Wehrkonstruktionen auf den Wasserstraßen Deutsch-lands mehr als 80 Jahre alt und demzufolge in Nietbauweise ausgeführt. Die rechnerischen Nachweise der Ermüdungssicherheit dieser Konstruktionen werden z. Zt. auf der Basis von normativen Kerbdetails, Wöhlerlinien und einer linearen Schadensakkumulationshypothese geführt. Ist mit dieser Methode keine ausreichende Restnutzungsdauer nachweisbar (was häufig der Fall ist), wird für Eisenbahnbrücken ei

Zeitraum

  • 16.01.2018 - 31.12.2020

Forschende

  • Flederer, Holger   Professor für Konstruktiver Ingenieurbau/Brückenbau (Projektmitarbeiter:in)
  • Voß-Böhme, Anja   Professorin für Mathematik/Operations Research (Projektmitarbeiter:in)
  • Sieber, Lars   Dr.-Ing. (Projektmitarbeiter:in)

Weitere beteiligte Forschende

  • Riedel, Thomas

Geographischer Schwerpunkt

Beteiligte Organisationen

  • Hochschule Mittweida Bundesanstalt für Wasserbau - BAW DB Netz AG

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Ja

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein