Mikroplastikabscheidung mit magnetischer Filtertechnik uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Die Umweltverschmutzung durch Mikroplastik ist weltweit nachgewiesen. Der Eintrag von Mikroplastik in Gewässer durch Abwassereinleitungen und die Bildung von Mikroplastik durch Zerstörung von Makroplastik in den Gewässern machen dabei einen großen Anteil aus. Abwasserbehandlungsanlagen sind für die Freisetzung von mehreren Millionen verschmutzter Mikroplastikpartikel pro Tag in aufnehmende Gewässer verantwortlich Es braucht also wirkungsvolle Verfahren, um Mikroplastik aus dem Abwasser mit möglichst geringem Chemikalien- und Energieeinsatz wirtschaftlich abzutrennen und so die Umwelt zu schonen. Das Projekt unter Leitung von Prof. Thomas Grischek soll die Anwendbarkeit einer magnetischen Separation von Mikroplastik in Filteranlagen für Abwässer und Oberflächenwasser nachweisen. Grundlage dafür wird ein prototypischer Aufbau einer Versuchsanlage an der HTW Dresden sein. An diesem wird in 18 Monaten die Abscheideleistung von verschiedenen Hochleistungsmagneten an fünf verschiedenen Mikroplastikarten untersucht. Eine hochaktuelle Anwendungsoption ist die weitergehende Trinkwasseraufbereitung, wenn mit der konventionellen Aufbereitung Mikroplastik ungenügend entfernt wird. Die Relevanz des Themas wird durch den Beschluss einer neuen Trinkwasserrichtlinie durch das EU-Parlament am 15.12.2020 unterstrichen

Zeitraum

  • 01.04.2021 - 31.12.2022

Bewilligungssumme

  • 141.000,00 €

Forschende

Weitere beteiligte Forschende

  • Nikpay, Mitra

Förderkennzeichen

  • 100544206

Geographischer Schwerpunkt

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein