Ermüdungsverhalten von Konstruktionsdetails in Holzbrücken [Forzug II] uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Für Straßenbrücken in Holzbauweise ist neben dem Holzschutz die Ermüdungssicherheit eine wesentliche Voraussetzung für dauerhafte und unterhaltungsarme Bauwerke, die in ihrer Life-Cycle-Bilanz konkurrenzfähig sind zu den etablierten Bauweisen. Ein grundsätzliches Hemmnis zur breiteren Anwendung der Holzbauweise für Straßenbrücken liegt in weniger detailliert vorliegenden normativen Regeln im Vergleich zu den etablierten Bauweisen. Mit dem beantragten Forschungsvorhaben soll ein Beitrag geleistet werden, um das Bemessungs- und Nachweis-Know-How im Bereich der Ermüdung fortzuschreiben und damit Grundlagen für die Konkurrenzfähigkeit des nachhaltigen Baustoffs Holz im Straßenbrückenbau zur Verfügung zu stellen. Deshalb wird der Fokus auf zeitgemäße konkurrenzfähige Konstruktionen gelegt. Anhand einer umfassenden Recherche moderner Straßenbrücken in Holzbaubauweise sollen typische, ermüdungsrelevante Konstruktionsdetails identifiziert werden. Für eine Auswahl derartiger Konstruktionsdetails werden Wöhlerversuche konzipiert, durchgeführt und ausgewertet. Dabei sind unter anderem Maßstabseffekte zu berücksichtigen. Wesentliche wissenschaftliche Zielstellungen sind die Überprüfung der Gültigkeit einer linearen Schadensakkumulationshypothese sowie die Ableitung von Schadensäquivalenzparametern

Zeitraum

  • 01.07.2021 - 30.06.2024

Forschende

  • Erbes, Elisabeth   (Projektmitarbeiter:in)
  • Flederer, Holger   Professor für Konstruktiver Ingenieurbau/Brückenbau (Projektmitarbeiter:in)
  • Kempe, Olaf   Professor für Baukonstruktion/Holzbau (Projektmitarbeiter:in)
  • Naumann, Gunther   Professor für Messtechnik und Maschinenlabor (Projektmitarbeiter:in)
  • Sieber, Lars   Dr.-Ing. (Projektmitarbeiter:in)

Geographischer Schwerpunkt

Beteiligte Organisationen

  • Holzbau Ehrig GmbH

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Ja

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein