Biokompatibles Verpackungsmaterial aus Gelatinekompositen uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Im Bereich Verpackungsmaterialien hat sich in den letzten Jahren ein deutlicher Wandel weg von konventionellen, erdölbasierten Kunststoffen, hin zu sogenannten Biokunststoffen oder kurz Bioplastik gezeigt. Diese Materialien, wobei es sich meist um Polymilchsäure (PLA) handelt, werden nach der DIN EN 13432, welche sich an der DIN 14995 orientieren, geprüft, und erhalten nach bestandener Prüfung das Kennzeichen „biologisch abbaubar". Die eingesetzten Kunststoffe zeigen jedoch nur unter optimalen Bedingungen die gewünschte Abbaubarkeit und sorgen laut Umfrage für erhebliche Probleme, verbunden mit Mehraufwand und Kosten, in den Kompostieranlagen. Es wird gefolgert, dass die Industrie vor allem ein green washing ihrer Produkte betreibt und ein Abbau unter realen Bedingungen nicht sichergestellt ist. Kollagenbasierte Schichtmaterialien z.B. aus Gelatine bieten eine technisch machbare Alternative für Verpackungsmaterialien mit Fokus auf Nachhaltigkeit und biologischer Abbaubarkeit. Gut anpassbare geometrische Formen erweitern das Anwendungsspektrum deutlich. Vielversprechende Voruntersuchungen an der HTW Dresden zeigten, dass Gelatinekomposite vollständig kompostierbar und somit eine ökologisch interessante Alternative zu handelsüblichen PLA-Verpackungen sind. Dies betrifft sowohl Primär- als auch Sekundärverpac

Zeitraum

  • 01.04.2021 - 30.09.2022

Bewilligungssumme

  • 217.000,00 €

Forschende

  • Günther, Swen   Professor für Prozess- und Innovationsmanagement/Betriebswirtschaftslehre (Projektmitarbeiter:in)
  • Harre, Kathrin   Professorin für Technische Chemie (Projektmitarbeiter:in)

Weitere beteiligte Forschende

  • Firzlaff, Daniel Popova, Silvia Liubenova

Förderkennzeichen

  • 100544976

Geographischer Schwerpunkt

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein