Digitale Modellierungsprozesse in der wiederkehrenden Prüfung von Windenergieanlagen - Ermüdungssicherheit und Restnutzungsdauer - Grundlagen und zweistufiges Nachweisverfahren
Projekt
Überblick
Beschreibung
Die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ist ein zentrales Element der Energiewende in Deutschland. Nachdem die Produktentwicklung für Windenergieanlagen (WEA) die Errichtung von Offshore-Windparks ermöglichte, gilt es mittlerweile, diese Anlagen sowohl sicher und zuverlässig als auch effizient zu betreiben. Im Rahmen der vorgeschriebenen wiederkehrenden Prüfungen (WKP) der Tragstrukturen dieser Anlagen fallen große Informations-/Datenmengen an, für deren systematische Auswertung und Nutzung zurzeit smarte Konzepte und durchgehend digitalisierte Tools fehlen. Das beantragte Verbundforschungsvorhaben vereint die korrespondierenden Arbeitsfelder Datenmanagement, Schadensdetektion, Schädigungsmodellierung sowie Inspektions- und Instandhaltungsplanung mit der Zielstellung, die WEA in Offshore-Windparks wesentlich effizienter zu betreiben und zu warten als bisher. Dies soll durch die stringente Digitalisierung des Life-Cycle-Managements auf der Basis von Building Information Modeling (BIM) sowie die systematische Nutzung der anfallenden Daten aus den wiederkehrenden Prüfungen der Anlagen realisiert werden. Eine effektive Inspektions- und Instandhaltungsplanung auf der Basis von sich dynamisch ändernden Tragwerkszustandsdaten erfordert u. a. ein standardisiertes Verfahren zur Berechnung und letztlich