Ermittlung der Wechsel- und Schwellfestigkeit von blindgehärteten Proben aus Einsatzstahl uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Berechnungen zur Dauerfestigkeit von Maschinenbauteilen stützen sich Festigkeits­wer­te, die im Zug­versuch gewonnen wurden. Anders als bei den Zug­festigkeitswerten und Streckgrenzen sind Schwell- und We­chsel­festig­keitswerte nicht genormt. Ihre Ermittlung ist Sache des An­wen­ders. In der Literatur werden Relationen zwischen Dauerfestig­keits­wer­ten und „statischen“ Festig­keits­wer­ten angeboten. Ins­besondere Härte und Zugfestigkeit sind schnell und einfach bestimmbar, während aufwendige Wöhler­linienversuche für den Anwender nicht zumut­bar sind. Im ersten Schritt des Forschungsprojektes wurden die Stähle 16MnCr5 und 18CrNiMo7-6 un­ter­sucht. Die Ergebnisse für 18CrNiMo7-6 erwiesen sich als unbefriedigend. Im zweiten Schritt sollte überprüft werden, ob es sich hier um ein generelles Problem oder einen zu­fälligen Effekt handelte. Offenbar sind Abmessungen des Halb­zeugs, die chemische Zu­sam­men­setzung und das Her­stel­lungs­verfahren Ursache für Sei­ge­run­gen, die zu einer Absenkung der Dauerfestigkeit führten.

Zeitraum

  • 01.01.2010 - 31.10.2012

Forschende

  • Römhild, Iris   Professorin für Konstruktion und Antriebstechnik (Projektmitarbeiter:in)

Geographischer Schwerpunkt

Beteiligte Organisationen

  • Siemens

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Ja

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein