Alternative Verzahnungen - Tragfähigkeit von asymmetrischen evolventischen Verzahnungen in Planetengetrieben uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Die Verwendung evolventischer asymmetrischer Sonder­verzah­nun­gen soll gegenüber der sym­me­trischen Ausführung zu nen­nens­werten Tragfähigkeitssteigerungen führen. Genauere Analysen sind gegenwärtig jedoch nicht möglich, da die bestehenden Berech­nungs­verfahren nicht ohne weiteres auf diese Sonderverzahnungen übertragbar sind. Für eine genaue Auslegung und Nachrechnung fehlen gegenwärtig also wesentliche Voraussetzungen. Als leistungsfähiges Verfahren zur Spannungs- und Ver­formungs­be­rechnung erwies sich eine Variante von BEM, das Singu­laritäten­verfahren mit modifizierten Ansatzfunktionen, für ebene Berech­nun­gen. Mit einem neu geschaffenen PC-Programm sollen die Kerb­­spannungen, die Zahnverformung bzw. Steifigkeit, die Span­nun­gen innerhalb des Zahnes im gesamten Profilquerschnitt und insbesondere die Beanspruchung in Richtung der Wirkungslinie der Belastungseinleitung einfach berechenbar sein. Hauptaugenmerk liegt dabei im ersten Schritt auf der Ermittlung der Zahnfußspannungen. Die Zahnfußbelastbarkeit kann nur bei Berücksichtigung des Spannungsauslaufes in der Fußkurve des Nachbarzahnes und der dadurch geänderten Mittelspannung zutreffend ermittelt werden.

Zeitraum

  • 01.08.2010 - 31.12.2013

Forschende

  • Römhild, Iris   Professorin für Konstruktion und Antriebstechnik (Projektmitarbeiter:in)

Geographischer Schwerpunkt

Beteiligte Organisationen

  • Chemnitz University of Technology Siemens

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Ja

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein