Agro-PV mit vertikal aufgestellten bifazialen Modulen auf Standorten für Feldfrüchte uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Agrophotovoltaikanlagen ermöglichen die Erzeugung von Solarstrom bei gleichzeitiger Nutzung der Fläche für den Ackerbau. Die Anlagen bestehen heutzutage in den meisten Fällen aus nach Süden hin schräg aufgestellten Solarmodulen. Um eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung mit einer Befahrung durch Arbeitsmaschinen zu ermöglichen, müssen diese entsprechend weit auseinander oder für ein Unterfahren hoch aufgeständert werden, was verschiedene Nachteile nach sich zieht (z.B. kosten- und materialintensiv, ungleiche Niederschlagsverteilung auf den Boden, Gefährdung der Netzstabilität, ev. hoher Flächenverbrauch). Diese Nachteile lassen sich durch vertikal und bodennah stehende bifaziale Module vermeiden. Diese Form der Aufstellung ermöglicht ein Befahren und Bewirtschaften der Flächen zwischen den Modulreihen bei geringen Flächenverbrauch. Gleichzeitig können sich auf den schmalen Streifen unterhalb der Modulreihen dauerhaft Biotope entwickeln. Während es erste Untersuchungen für die Nutzung von Vertikalmodulen auf Grünland gibt, ist in Bezug auf die Nutzung auf Ackerstandorten, auf denen Feldfrüchte angebaut werden, sowie auf Umwelt- und Naturschutzwirkungen nur sehr wenig bekannt. Mit diesem Modellvorhaben soll hier die Basis für eine Abhilfe geschaffen werden, um das Potential und die positiven Wirkungen dies

Zeitraum

  • 01.11.2021 - 30.09.2023

Bewilligungssumme

  • 448.000,00 €

Forschende

  • Jentzsch, Matthias   Professor für Biodiversität / Naturschutz (Projektmitarbeiter:in)
  • Kettner, Susanna   (Projektmitarbeiter:in)
  • Walz, Ulrich   Professor für Landschaftsökologie und Geographische Informationssysteme (Projektmitarbeiter:in)
  • Wild, Karl   Professor für Technik in Gartenbau und Landwirtschaft (Projektmitarbeiter:in)

Förderkennzeichen

  • 100594802

Geographischer Schwerpunkt

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein