Detektion von verdeckten Ermüdungsrissen in bestehenden Stahlbrückenbauwerken (EUProfil) uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Die rechnerischen Nachweise der Ermüdungssicherheit genieteter Stahlbrückenkonstruktionen werden z. Zt. auf der Basis von normativen Kerb­details, Wöhlerlinien und einer linearen Schadens­akku­mulations­­hypothese geführt. Ist mit dieser Methode keine ausreichende Restnutzungsdauer nachweis­bar, wird für Eisenbahnbrücken ein Betriebs­zeit­inter­vallnachweis auf Basis bruchmechanischer Be­trach­tungen durchgeführt. Hierbei unterstellt man einen Anfangs­riss am Nietlochrand, der bis über den Nietkopfrand hinausreicht. Das Potential der Rissentstehung und des Risswachstums wird bisher im Nachweis nicht berücksichtigt. In dieser frühen Phase des Risswachstums befindet sich ein Riss am Nietloch jedoch noch unterhalb des Nietkopfes und ist folglich bei einer visuellen Bauwerksprüfung nicht zu finden. Neben einer aufwendigen Durchstrahlungsprüfung gibt es gegenwärtig keine baupraktisch einsetzbaren Verfahren, mit denen solche kurzen Risse sicher detektiert bzw. ausgeschlossen werden können. Es gibt jedoch erste Untersuchungen in Japan, in denen Risse in geschweißten Stahlbrückentragwerken mit Hilfe von Thermografie überwacht werden. Die zyk­lische Verkehrsbelastung verursacht ein Risswachstum und damit verbunden eine Erwärmung an der Riss­spitze. Im Rahmen dieses Projekts wird das Potential der Lock-In-Ther

Zeitraum

  • 13.03.2019 - 31.12.2019

Forschende

Geographischer Schwerpunkt

Beteiligte Organisationen

  • Universität der Bundeswehr München - UniBw M Forschungszentrum Ultraschall DB Bahnbau Gruppe GmbH Institut für Werkstoffkunde

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein