Entwicklung verfahrenstechnischer Grundlagen zum Schweißen alter Flussstähle
Projekt
Überblick
Beschreibung
Im Zuge der Verknappung von Ressourcen gewinnt die grundsätzliche Forderung nach wirtschaftlichem und nachhaltigem Umgang mit bestehender Bausubstanz vehement an Bedeutung. Bauwerke aus dem Entstehungszeitraum 1880 bis 1940 bestehen meist aus genietetem (selten geschraubtem) Flussstahl, dessen metallurgische Zusammensetzung und Materialeigenschaften das deutlich wirtschaftlichere Schweißen als Fügeverfahren für Reparatur- und Ertüchtigungsmaßnahmen häufig nicht zulassen. Das bisher gelegentlich angewendete Schweißen in den Speckschichten der Halbzeuge bietet nur eingeschränkte Anwendungsmöglichkeiten. Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen wissenschaftlich gesicherte Grundlagen für das Schweißen von Stumpfnahtverbindungen der eingangs beschriebenen Stähle / Konstruktionen erarbeitet werden, die sowohl die Entwicklung spezieller Elektroden als auch die zielgerichtete Steuerung der Verfahrensparameter umfassen.