Innovative Vulnerabilitäts- und Risikobewertung urbaner Räume gegenüber Überflutungsereignissen (INNOVARU) - Teilvorhaben: Synthetische Schadensfunktionen für die Ermittlung von Überflutungsrisiken uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Das Teilvorhaben erweitert und erprobt einen synthetischen, d. h. physikalisch-wirkungsanalytischen Ansatz zur Bestimmung potenzieller Hochwasserschäden auf der Ebene einzelner Gebäude. Damit leistet das Teilvorhaben einen Beitrag, um in der Zukunft die nachteiligen Überflutungsfolgen ex ante objektgenau monetär bewerten zu können. Die Kopplung des Ansatzes mit einem Ansatz zur Prognose struktureller Gebäudeschäden erlaubt es erstmals, auch die Wirkungszusammenhänge zwischen hohen Fließgeschwindigkeiten (>1 m/s) und strukturellen Gebäudeschäden in einem ingenieurwissenschaftlichen Hochwasserschadensinformationsmodell mit sinnvoller Genauigkeit abzubilden. Das gekoppelte Modell hat einen hohen Nutzwert für die potentiellen Anwender, da es sie bei ihren Entscheidungen im Sinne des Hochwasserrisikomanagements unterstützt (z. B. Erstellung von Risikokarten gemäß Artikel 6 der Europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie, Priorisierung von Hochwasserschutz- und Hochwasseranpassungsmaßnahmen auf der Basis von Nutzen-Kosten-Analysen usw.). Die pilothafte Erprobung des gekoppelte Hochwasserschadensinformationsmodells in den Untersuchungsgebieten Grimma, Pirna und Freital und der Vergleich mit Informationen aus Schadensdatenbanken soll die Plausibilität der Modellaussagen (funktionsbezogene Validie

Zeitraum

  • 01.02.2019 - 31.01.2021

Geographischer Schwerpunkt

Beteiligte Organisationen

  • Bauhaus-Universität Weimar Sächsisches Landesamt für Umwelt

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein