Entwicklung neuer Strategien zur Mehrung und optimierten Nutzung der Bodenfruchtbarkeit: Anbau von Ackerbohnen und Körnererbsen mit Mulchsaatverfahren uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Ziel des interdisziplinären Forschungsvorhabens mit insgesamt 4 Partnern ist es, neue Verfahren des Anbaus von Ackerbohnen und Körnererbsen im ökologischen Landbau zu entwickeln, um die Gewinnung erneuerbarer Ressourcen (symbiotische N2-Fixierleistung von Leguminosen) zu steigern und gleichzeitig den Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen (Dieselkraftstoff) bei der Bodenbearbeitung zu senken. Im Teilprojekt des Fachgebietes Ökologischer Landbau der HTW Dresden werden Körnererbsen nach Pflugbearbeitung, nach reduzierter Bodenbearbeitung mit dem Grubber und in Direktsaat (ohne Bodenbearbeitung) angebaut und Wirkungen der Bodenbearbeitung und der Einsaat einer Untersaat mit Erdklee in Körnererbse auf Unkrautwachstum, Ertragsbildung und symbiotische N2-Fixierleistung der Erbse und des Erdklees geprüft. Ferner wird in diesem dreijährigen Feldversuch bei unterschiedlicher Bodenbearbeitung die Verwertung des Stickstoffs aus den Ernterückständen einer Erdkleeeinsaat in Körnererbse (Abb. 1) die Nachfrucht Winterweizen mittels 15N-markierter Residualbiomasse geprüft (http://www.klms.uni-bonn.de/).

Zeitraum

  • 01.07.2008 - 30.11.2011

Forschende

  • Schmidtke, Knut   Professor für Ökologischen Landbau (Projektmitarbeiter:in)

Geographischer Schwerpunkt

Beteiligte Organisationen

  • Federal Office for Food and Agriculture - BLE University of Bonn University of Göttingen - GAU

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein