Umbau und Reorganisation verkehrsdominierter Straßenräume zu qualitätvollen öffentlichen Stadt- und Mobilitätsräumen uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • In den kommenden Jahrzehnten werden Bund, Länder und Kommunen große Investitionen zur Modernisierung und Erneuerung von Ver­kehrsinfrastrukturen tätigen. Bereits im Jahreshaushalt 2015 ist der Verkehrsetat der größte Investitionshaushalt des Bundes. Damit wird der Investitionsstau der letzten Jahre zu einer einmaligen Chance, die bereitzustellenden Mittel auch in eine qualitätvolle Ausgestaltung öffentlicher Räume und in die Gestaltung neuer, intermodaler Mobilitätsknotenpunkte zu in­vestieren. Im Rahmen des vorzubereitenden Forschungsprojektes sollen europaweit exemplarische Straßenumbauprojekte recherchiert und auf ihren Mehrwert für eine nachhal­tige Gestaltung öffentlicher Stadt- und Mobilitätsräume in Deutschland analysiert werden. Neben den räumlichen Maßnahmen sollen dabei auch beteiligte Akteure und wichtige Mei­lensteine im Planungsprozess dokumentiert werden. Hintergrund ist, dass in der Nachkriegs­zeit viele der innerstädtischen Verkehrsachsen nach dem Leitbild der „autogerechten Stadt“ angelegt wur­den. Bis heute stellen sie als überdimensionierte Verkehrsschneisen eine schwer zu über­windende Barriere innerhalb des Stadtgefüges dar. Um neue Aufenthaltsqua­litäten an stark beein-trächtigten Standorten zu schaffen, reagieren viele Städte mittlerweile mit dem Rückbau mehrspuriger Fahrbahnen

Zeitraum

  • 01.07.2015 - 31.12.2015

Weitere beteiligte Forschende

  • Humann, Melanie

Geographischer Schwerpunkt

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein