Untersuchung der Eignung von Schallabsorptionsmessungen zur Charakterisierung poröser Festkörper (EUProfil) uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Als Standardmethoden zur Charakterisierung der Porosität von Festkörpern werden heute die Gasadsorption und die Quecksilberporosimetrie eingesetzt. Beide Methoden können invasiv sein in dem Sinne, dass die zu vermessenden Festkörper während der Messung verändert werden. So können Gasmoleküle z. B. zu einem Quellen oder Schwellen des Festkörpergefüges führen bis hin zu Fest-Fest-Phasenumwandlungen bei flexiblen Materialien. Die Quecksilberintrusion wiederum kann das Material infolge der nötigen Intrusionsdrücke zerstören. Es besteht ein großes Interesse, diese Methoden zu ergänzen oder ganz durch nicht-invasive, zerstörungsfreie und zugleich umweltschonende Methoden zu ersetzen. Das betrifft insbesondere die Quecksilberporosimetrie, da Quecksilber stark giftig ist. Ein vielversprechender Kandidat ist dabei die nicht-invasive Schallabsorption. Bei ihrem Eintritt in das Porensystem und ihrer Reflexion an Grenzflächen verändern Schallwellen den Festkörper weit weniger als Gasmoleküle oder Quecksilber. Im Projekt soll erforscht werden, inwieweit die Schallabsorption genutzt werden kann, dezidierte Informationen über die porösen Festkörper zu gewinnen. Mit einer an der HTW im Jahr 2018 bereits neu erworbenen State-of-the-art-Schallabsorptionsanlage soll der Zusammenhang zwischen Schallabsorptions- un

Zeitraum

  • 01.04.2019 - 31.12.2021

Forschende

  • Kalies, Grit   Professorin für Physikalische Chemie (Projektmitarbeiter:in)
  • Krawietz, Rhena   Professorin für Technische Physik (Projektmitarbeiter:in)

Weitere beteiligte Forschende

  • Winter, Johannes

Beteiligte Organisationen

  • Leipzig University Maria Curie-Skłodowska University - UMCS Northwestern University - NU 3P Instruments GmbH & Co. KG University of Amsterdam - UvA Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg - FAU DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Ja

Industriebeteiligung

  • Ja

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein