Entzündungs- und Nekrosesydrom (SINS) in sächsischen Schweinehaltungen – Vorkommen, Auswirkung und Einflussfaktoren uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Die sächsischen Schweine haltenden Betriebe sollen bei der Etablierung des „Aktionsplanes Kupierverzicht“ in der Praxis unterstützt und fachlich begleitet werden. Dies umfasst u.a. die Erfassung der Prävalenz von Schwanz- und Ohrverletzungen in Aufzucht und Mast sowie möglicher Einflussfaktoren im Rahmen von Risikoanalysen unter Verwendung der Checkliste des LfULG. Darüber hinaus sollen die Prävalenzen von SINS-assoziierten Veränderungen in verschiedenen Körperregionen bei neugeborenen Ferkeln ermittelt und ein bildgebendes Verfahren zur (teil)automatisierten Erfassung entwickelt werden, das später als objektives Werkzeug von Tierhaltern zur betrieblichen Eigenkontrolle tierbezogener Tierschutzindikatioren (Tierschutzgesetz, 2014) sowie von Tierärzten und Beratern genutzt werden kann. Ein weiteres Ziel ist es, Effekte früher SINS-Veränderungen (Saugferkel) bezüglich Schwanz- und Ohrverletzungen in Aufzucht und Mast durch Verlaufsuntersuchungen an ausgewählten Tieren darzustellen. Durch erweiterte Futtermittelanalysen (Vollanalysen Mischfuttermittel, Partikelgröße, Analyse physiologisch bedeutsamer Faserfraktionen, Mykotoxine) bei Sauen, Aufzuchtferkeln und Mastschweinen sowie Blutuntersuchungen (ausgewählte Entzündungsparameter, Endotoxine) bei Sauen (Blutproben aus PRRS-Programm der Sächsischen Tierseuche

Zeitraum

  • 01.07.2020 - 31.12.2022

Bewilligungssumme

  • 465.329,90 €

Forschende

  • Freick, Markus   Professor für Tierhygiene/Tierzucht (Projektmitarbeiter:in)

Weitere beteiligte Forschende

  • Friebe, Andrea

Förderkennzeichen

  • 332019017401LWC

Geographischer Schwerpunkt

Akronym

  • SINS-Sachsen

Beteiligte Organisationen

  • Blum Agrar GmbH Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Sachsen e.V. Schweinproduktion Burkersdorf GmbH Sächsische Tierseuchenkasse

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Ja

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein