Weiterentwicklung der Analysemethoden zur Bewertung der Sprödbruchneigung alter Baustähle (MatEnUm-1) uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Zahlreiche Stahltragwerke des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts werden noch heute genutzt, obgleich sie ihre geplante Nutzungsdauer deutlich überschritten haben. Aus wirtschaftlichen und oft auch denkmalpflegerischen Gründen besteht ein großes Interesse, die sichere Nutzung dieser Bauwerke auch weiterhin zu ermöglichen. Angesichts verschiedener Schadensfälle bei Altstahlkonstruktionen spielt neben der Tragsicherheit von Bauteilen und Verbindungen die Frage der Sprödbruchsicherheit eine wesentliche Rolle. Die in DIN EN 1993-1-10 geregelten Nachweise zur Beurteilung der Sprödbruchgefährdung sind für alte Flussstahl­konstruk­tionen mit Lochschwächungen durch Niet- und Schraubenverbindungen nicht geeignet. Im Rahmen verschiedener Forschungsvorhaben wurden vom Antragsteller zusammen mit dessen Kooperationspartnern bereits experimentelle und rechnerische Untersuchungen zum Sprödbruchverhalten gelochter Bauteile aus alten Flussstählen durchgeführt. Wesentlicher Bestandteil waren umfangreiche Werkstoffanalysen zur Ermittlung der bruchmechanischen Zähigkeit. Es wurde eine Differenzierung der Flussstähle in unterschiedliche Werkstoffgüten vorgeschlagen. Zur Verifizierung dieser Güte­einteilung werden zusätzliche bruchmechanische Untersuchungen an alten Baustählen durchgeführt. Die Untersuchungen werden

Zeitraum

  • 01.04.2017 - 31.12.2017

Forschende

  • Flederer, Holger   Professor für Konstruktiver Ingenieurbau/Brückenbau (Projektmitarbeiter:in)
  • Sieber, Lars   Dr.-Ing. (Projektmitarbeiter:in)

Weitere beteiligte Forschende

  • Lange, Gudrun

Geographischer Schwerpunkt

Beteiligte Organisationen

  • TU Dresden - TUD

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein