Hitzeresiliente Stadt- und Quartiersentwicklung in Großstädten – Bewohnerorientierte Wissensgenerierung und Umsetzung in Dresden und Erfurt
Projekt
Überblick
Beschreibung
Steigende Hitzebelastung ist eine der anerkanntesten und folgenreichsten Wirkungen des Klimawandels v.a. in Großstädten (IPCC 2012) und stark verdichteten Quartieren. Zahlreiche Vorarbeiten (auch des Konsortiums) haben Methoden, Werkzeuge und Wissen für die Anpassung an spezifische Folgen des Klimawandels bereitgestellt. Mittels regionaler Klimamodelle, hochauflösender Modelle auf Quartiersebene und anderer Wirkmodelle lassen sich sowohl das Klima in Quartieren und in Gebäuden als auch die Wirkung von Anpassungsmaßnahmen in den Bereichen der Verhaltens- und Bauvorsorge sowie der angepassten Entwicklung von Freiraumstrukturen analysieren und abbilden. Jedoch bestehen weiterhin auch umsetzungsrelevante Wissenslücken. So ist wenig bekannt über die Perspektiven der Bewohner/innen als Betroffene von Hitzebelastungen und ihre sozialräumlichen Bezüge. Bedeutender Wissensbedarf besteht auch hinsichtlich der Wechselwirkungen stadtklimatischer Faktoren mit Ökosystemdienstleistungen (z. B. Biodiversität, stadtklimatische Wirksamkeit von Freiräumen bei anhaltenden Hitzeperioden). Im Vorhaben werden innovative, sozial gerechte und akzeptierte Anpassungsmaßnahmen mit hohem Wirkungs- und Transferpotenzial zur Reduzierung der thermischen Belastungen in Gebäuden und in Freiräumen auf
Leibniz Institute of Ecological Urban and Regional Development - IOER
TU Dresden - TUD
University of Applied Sciences Erfurt
Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden e. G.
Landeshauptstadt Dresden
Landeshauptstadt Erfurt