Auf dem Wasser, d.h. ohne Kontakt zum Gewässergrund bepflanzte Vegetationsstruturen werden als schwimmende oder wegen des Einsatzes von lebenden Pflanzen auch als lebende Inseln bezeichnet. Sie bieten ein hohes Potenzial zur gestalterischen und ökologischen Entwicklung von Gewässern, weil sie zur Entwicklung naturnaher Uferstrukturen in Bereichen eingesetzt werden können, welche aufgrund von Uferverbau oder Wassertiefe für eine Begrünung eigentlich ungeeignet wären. Schwimmende Vegetationsstrukturen besitzen daher ein hohes Potenzial für die Entwicklung von künstlichen oder erheblich veränderten Gewässern zur Umsetzung der Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL). Zudem werden die auf dem Wasser schwimmenden Inseln als besonders resistent gegenüber den Folgen des Klimawandels bzw. des Stadtklimas angesehen. Durch prognostizierte Starkregenereignisse bzw. länger anhaltende Trockenperioden ist zukünftig mit stark schwankenden Wasserständen von urbanen Gewässern zu rechnen. Auf dem Wasser schwimmende Pflanzenbestände können weder überstaut werden noch trocken fallen. Sie tragen weiterhin durch die Steigerung der Verdunstung und Verbesserung der Selbstreinigungskraft der Gewässer zu einer Abmilderung der Folgen des Stadtklimas bei. In vorangegangenen Projekten wurde eine Technik entwickelt, mit d