Vermessung der Aquädukte in der Region Nasca/Peru uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Die Aquädukte in der Region um Nasca gehören zu den ältesten Bewässerungsanlagen in der andinen Welt. Ihren Ursprung haben sie bereits in der Paracas- (ca. 800 – 200 v. Chr.) und der darauf folgenden Nasca-Kultur (ca. 200 v. Chr. – 650 n. Chr.). Sie stellen ein weitverzweigtes, ausgeklügeltes Bewässerungssystem dar, das bis heute Wasser aus unterirdischen Quellen in eines der trockensten Gebiete der Erde bringt und damit über Jahrtausende die Lebensgrundlage für viele Menschen in dieser Region darstellte. Die Wasseranlagen bestehen im Allgemeinen aus teilweise offenen und teils verschlossenen, unterirdischen Kanälen. Letztere sind häufig über sogenannte Puquios (spiralförmige Einstiege) zugänglich. Einige der Aquädukte werden bis heute insbesondere für die Landwirtschaft genutzt. Lediglich eine Anlage von Puquios in Cantalloc östlich von Nasca ist fast vollständig restauriert und touristisch erschlossen. Viele der insgesamt knapp 40 Anlagen verkommen zunehmend infolge des ungeordneten Städtewachstums – vor allem im Großraum Nasca. Daher soll im Rahmen eines interdisziplinären Projektes das Potenzial der Aquädukte für eine Anerkennung als Weltkulturerbe evaluiert werden. Als Grundlage dafür müssen zunächst alle Aquädukte und Puquios vermessungstechnisch erfasst, bezüglich ihres aktuellen Zustand

Zeitraum

  • 01.09.2016 - 31.12.2020

Beteiligte Organisationen

  • Czech Technical University in Prague - ČVUT Agencia Agraria Associación "Maria Reiche" Autoridad Nacional del Agua

Drittmittel-Finanzierung

  • Nein

Internationale Beteiligung

  • Ja

Industriebeteiligung

  • Nein

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein