Pilotanwendung modularer Brückenbau: Erprobung modularer, nichtmetallischer bewehrter Überbauten unter realen Einsatzbedingungen; Teilvorhaben: Fügetechnologie uri icon Projekt

Überblick

Beschreibung

  • Ziel der HTW Dresden ist, neben der erfolgreichen Abwicklung des Forschungsvorhabens als Projektkoordinator, die Etablierung der modularen Bauweise im Brückenbau voranzutreiben. Schwerpunkt der HTW Dresden ist die Fügung der Betonfertigteile mittels Vorspannung. Dabei soll gänzlich auf Ortbeton oder Vergussmörtel verzichtet werden, um ein System mit kurzen Bauzeiten, optimierten Tragstrukturen und flexiblem Nutzungskonzept zu erhalten. Dazu wird im ersten Schritt der Stand der Wissenschaft und Technik aufgearbeitet und dokumentiert, sodass auf dieser Grundlage ein konkretes Anforderungsprofil für den Prototyp erstellt werden kann. Die Fuge stellt bei modularen Bauwerken einen kritischen Bereich dar. Dies gilt umso mehr für Bauwerke, die nicht-ruhenden Belastungen ausgesetzt sind. Um die Fügezonen standsicher, gebrauchstauglich und dauerhaft zu gestalten, werden Versuche mit ermüdungsrelevanten Belastungen durchgeführt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fliesen in die statische Bemessung der Pilotanlage ein. Um deren Gültigkeit unter realen Einsatzbedingungen überprüfen zu können, wird ein Monitoringkonzept geplant, appliziert und durchgeführt. Im Rahmen dieses Konzeptes erfolgt der Einbau der Messtechnik an der nicht-metallischen Bewehr

Zeitraum

  • 01.08.2021 - 31.07.2023

Bewilligungssumme

  • 275,00 €

Forschende

  • Flederer, Holger   Professor für Konstruktiver Ingenieurbau/Brückenbau (Projektmitarbeiter:in)

Weitere beteiligte Forschende

  • Schaarschmidt, David

Förderkennzeichen

  • 03LB2031A

Geographischer Schwerpunkt

Akronym

  • PAMB

Beteiligte Organisationen

  • RWTH Aachen University - RWTH Curbach Bösche Ingenieurpartner Hentschke Bau GmbH

Drittmittel-Finanzierung

  • Ja

Internationale Beteiligung

  • Nein

Industriebeteiligung

  • Ja

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Nein